Muttertag – eine Herzensangelegenheit

Meine Mutter hat so ziemlich meine ganze Kindheit lang die gleichen Geschenke von mir zum Muttertag bekommen: eine selbstgebastelte Herzchen-Klappkarte, einen Strauß selbstgepflückte Gänseblümchen und manchmal auch noch Schokolade, mühsam zusammengespart von meinem Taschengeld. Als ich von der Blogparade von Radbag zum Muttertag gehört hab war mir schnell klar, dass ich diese Dinge auch in meinem Beitrag wieder aufgreifen möchte. Für die Teilnahme muss man sich zwischen einem Brunch und einem Kaffeekränzchen für die Mama entscheiden, aber da die Liebe zu Süßem bei mir anscheinend genetisch ist, fiel mir die Entscheidung nicht schwer.

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Herzige Handpies mit Mohn, Blaubeeren und Mascarponecreme haben es schließlich auf den Kaffeetisch geschafft und außerdem ein Waldmeister-Cheesecake mit Erdbeeren und weißer Schokolade. Statt der Klappkarten aus der Kindheit gibt es heute Origamiherzen als Girlande auf dem Kuchen, als Serviette auf den Tellern und dekorativ an den Strohhalmen in einer leckeren Rhabarberschorle. Anleitungen für Origamiherzen findet man im Internet zu Hauf, ich hab diese hier benutzt
Die Gänseblümchen finden sich in einem Herzchenkranz auf dem Platz des Ehrengastes wieder. Leider halten sich Gänseblümchen nicht besonders lange und andere Blumen eignen sich für so einen Kranz sicher besser, aber in diesem Fall mussten es einfach die kleinen empfindlichen Biester sein.

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Mit den Schokowrappern die Radbag für die Parade zum download zur Verfügung stellt und einer Tafel von Mamas Lieblingsschoki ist meine Nostalgie-Kaffeetafel dann komplett.

Blaubeer-Mohn-Handpies mit Mascarponecreme

Für den Teig

  • 300 g Mehl
  • 60 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Butter
  • 1 Ei
  • 75 g Creme fraiche
  • 2 El Mohn

Für die Füllung

  • 250 g Blaubeeren
  • 75 g Zucker
  • 2 El Stärke
  • Saft und Schale einer Orange
  • 200 g Mascarpone (zimmerwarm)
  • 1 Eigelb
  • 1 El Vanilleextrakt
  • 2 El Mohn
  • 1 Ei, verquirlt

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Die Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben, zu einem Teig verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt für mindestens 30 Minuten kalt stellen.

In dieser Zeit Die Blaubeeren waschen und mit dem Saft und der abgeriebenen Schale der Orange und 25 g des Zuckers in einen Topf geben und bei mittlerer Temperatur zum kochen bringen.  Die Stärke dazusieben und mit einem Schneebesen unterrühren. Das Kompott solange köcheln lassen bis es anzieht.

Mascarpone mit dem Eigelb, dem restlichen Zucker und dem Vanilleextrakt glatt rühren. Mohn unterrühren.

Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Herzen oder andere Formen ausstechen. Jeweils einen Teelöffel des Kompotts und der Mascarponecreme auf jedes zweite Herz geben.  Aus den übrigen Herzen mit kleineren Ausstechern Formen ausstechen, damit die leckere Füllung auch optisch zur Geltung kommt. Diese Herzen auf die mit der Füllung bestrichenen setzen und die Ränder mit einer Gabel andrücken. Die Handpies mit dem verquirlten Ei bestreichen und für 20-25 Minuten backen.

Waldmeister-Cheesecake mit weißer Schokolade und Erdbeeren (no bake)

  • 200 Vollkornkekse (z. B. Hobbits)
  • 75 g Butter
  • 100 g weiße Schokolade
  • 100 g Creme Fraiche
  • 400 g Frischkäse
  • 50 g Puderzucker
  • Schale einer Zitrone
  • 4 El Waldmeistersirup
  • 500 g Erdbeeren

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Die Kekse in einem Gefrierbeutel mit einem Nudelholz oder in der Küchenmaschine zerkleinern. Die Butter schmelzen und mit den Keksen vermischen. Keksmasse in einer Springform (Durchmesser 26 cm) verteilen, mit einem Löffel andrücken und für mindestens 15 min kalt Stellen.  Weiße Schokolade mit Creme fraiche schmelzen und etwas abkühlen lassen. Frischkäse mit Puderzucker cremig schlagen und Schokomasse, Waldmeistersirup und Zitronenschale unterrühren. Masse auf dem Keksboden verteilen und für mindestens 3 Stunden kühl stellen. Die Erdbeeren waschen, in Scheiben schneiden und auf dem Kuchen zur Rosette auslegen.

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Heute gibt es einen Song, nicht nur für alle tollen Muttis, sondern auch für ihre schnieken Töchter:

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