Maronen-Crème Brûlée

Ja, als Ende August bei 28 °C die ersten Zimtsterne und Lebkuchen in den Supermarktregalen aufgetaucht sind hab auch ich mit den Augen gerollt. Auch die erste kitschige Weihnachtsdeko beim bummeln neulich hat mich kalt gelassen aber MARONEN, Freunde, sie sind wieder da! Wenn das nicht das erste Indiz für die schönste Zeit im Jahr ist! Eigentlich bin ich ja mehr für die wärmeren Monate aber Weihnachten ist für mich die fünfte Jahreszeit und da sich dabei eigentlich fast alles um Essen dreht ist sie mir auch besonders lieb. Und da wir das Vorhaben Bikini-Figur für dieses Jahr mal wieder in der Mottenkiste verschwinden lassen, können gibt es heute gleich mal was mächtig Gutes.

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Crème Brûlée ist ja von Hause aus perfekt aber zu dieser Jahreszeit dürfen sich da ruhig mal ein paar Maronen und Gewürze dazu gesellen. Wenn es kalt wird scheinen viele ohnehin ihre Schüchternheit gegenüber Gewürzen zu verlieren – gut so!

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Maronen-Crème Brûlée (6 Portionen)

  • 200 g Maronen (geschält und gekocht)
  • 200 ml Milch
  • 400 ml Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 50 g Zucker
  • 1 Zimtstange
  • Muskat (frisch gerieben, je nach Gescmack)
  • 5 Eigelbe
  • Zucker zum Brennen

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Den Ofen auf 150 ° C vorheizen. Die Maronen grob Hacken und mit Milch und der Sahne in einen Topf geben. Die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden und das Mark mit einem Messer herauskratzen. Mark und Schote mit dem Zucker, der Zimtstange und dem Muskat hinzufügen und alles einmal aufkochen. Vanille- und Zimtstange entfernen und mit einem Pürierstab zu einer homogenen Masse verarbeiten, durch ein Sieb streichen und abkühlen lassen. Die Eigelbe einzeln unterrühren und die Masse auf 6 Crème Brûlée-Förmchen verteilen. Die Förmchen in die Fettpfanne eures Ofens stellen und das Backblech/die Fettpfanne zu 2/3 mit kochendem Wasser füllen. Die Masse für ca. 50 Minuten im Ofen stocken und anschließend abkühlen lassen. Wenn ihr euch zurück halten könnt lasst ihr die Crème über Nacht im Kühlschrank abkühlen oder ihr macht es wie ich und nascht schon mal eine vorneweg um am nächsten Tag festzustellen, dass sie dann viel besser schmeckt. Mindestens zwei Stunden im Kühlschrank solltet ihr der Crème aber gönnen. Für die charakteristishe Zuckerkruste verteilt ihr zwei Teelöffel Zucker auf jede Portion und brennt sie mit einem Brenner schön gleichmäßig goldbraun. Weißer Zucker funktioniert da etwas besser als brauner weil er nicht so grob ist.

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Diese Crème Brûlée wäre auch ein würdiger Abschluss für jedes Weihnachtsmenü oder ihr ladet einfach mal wieder ein paar nette Menschen zum Essen ein, das macht man eh viel zu selten.

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Und auch heute wird so ein Menü erst mit dem richtigen Song komplett und der kommt heute von „the lone bellow“ von ihrem 2015er Album „Then came the morning“. Ein sehr hymnisches Album, genau richtig für das Wetter und eine mächtig leckere Maronen-Crème Brûlée.

Bake´n´Roll,

Schani

 

 

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