Lunchpaket

Die Mensa und ich-das wird wohl niemals in einer unerwarteten Lovestory enden. Immer wieder frage ich mich, wie man Gemüse so grau bekommt, was wohl die kleinen Klümpchen in der Sauce darstellen sollen und was wohl tatsächlich die Grundlage für das „Hacksteak griechischer Art“ ist.

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Ja, schon klar, jeden Tag tausende Leute zu versorgen ist sicherlich keine leichte Übung aber es ist wissenschaftlich belegt, dass schlechtes Essen aus traurigen Kalorien besteht, die nachweislich besonders dick machen. Deswegen habe ich mir vorgenommen mindestens zweimal die Woche etwas selbstgekochtes zur Arbeit mitzunehmen. Beim Essen geht es für mich um mehr, als nur darum satt zu werden und mit ein paar Minuten Aufwand lässt sich doch immer wieder was leckeres auf den Tisch bringen…oder eben in die „To-go-Plastikdose“.

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Wraps erfüllen einfach alle Kriterien, die man an schnelle Mahlzeiten für unterwegs stellen kann: Sie sind handlich, lecker und im Nullkommanix fertig.

Lachs-Avocado-Wraps mit Dill-Meerrettich (ergibt 4 Wraps)

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  • 4 Wraps/Tortillas
  • 3 El Meerrettich
  • 150 g Magerquark
  • 150 g griechischer Joghurt
  • 1/2 Bund Dill
  • 1 Bio-Zitrone (Schale und Saft)
  • Salz+Pfeffer
  • 250 g Räucherlachs
  • 2 Avocados
  • 1/2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 150 g Feldsalat

Meerrettich, Quark und Joghurt in einer Schale glattrühren. Dill hacken, Zitronenschale abreiben und beides mit Salz und Pfeffer unter den Meerrettichdip rühren. Avocado schälen,entsteinen, in Scheiben schneiden und mit dem Saft der Zitrone beträufeln. Feldsalat waschen und putzen und Frühlingszwiebeln in feine Scheiben schneiden.

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Die Wraps mit dem Meerrettich-Dip bestreichen und mit dem Lachs, Salat, Frühlingszwiebeln und Avocado belegen. Das untere Viertel bleibt dabei unbelegt und wird am Ende hochgeklappt. Anschließend werden die rechte und linke Seite zur Mitte geklappt-so lassen sie sich kleckerfrei verzehren (Naja, ich hab das nicht geschafft, aber ein durschnittlicher Dreijähriger dann bestimmt!).

Zubereitungszeit: 14 Minuten

Noch schneller kriegt man solche „Quick-ones“ natürlich zu zweit hin. Der Sugardaddy hilft mir oft beim schnippeln und wir freuen uns dann beide wie die Schnitzel über unser Lunchpaket als Alternative zum aufgetauten Hacksteak. Genauso könnte man sich mit einer netten Kollegin zusammentun und abwechselnd bekochen. So könnte man die Mensa/Kantine mit einmal kochen dann gleich zweimal die Woche schwänzen und hier findet ihr die passenden Rezepte dazu.

Für euer auditives Wohl sorgen heute Band of skulls:

Wrap´n´Roll,

Schani

 

 

 

 

 

 

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