Fancy Stulle No. 5: The grilled Cheese -Nussbrot mir Gorgonzola und Birnen-Ingwer-Chutney

Neulich hat mein Stullentrauma eine neue Dimension angenommen: In der U-Bahn steigt mir ein Geruch in die Nase und mir ist sofort klar: Käsebrot aus der Tupperdose. Und sofort werden Erinnerungen wach. Klein-Schani sitzt in der Pause deprimiert vor ihrer Brotdose weil es mal wieder nur Käsebrot gibt. Während alle coolen Kids ihre Milchschnitten, Babybels und Capri-Sonnen vertilgen, landet der Inhalt meiner Brotdose regelmäßig im Mülleimer auf dem Schulhof – lieber hungrig als Käsestulle. Versteht micht nicht falsch – ich liebe Käse in allen Varianten aber die klassische Klappstulle, die schon ein paar Stunden vor sich hingeschwitzt hat, lässt mir noch heute einen kalten Schauer über den Rücken laufen.

Ganz anders sieht die Welt allerdings aus, wenn köstliches Nussbrot sich auf eine Liaison mit Gorgonzola und Birne in einer fettigen Pfanne einlässt – Yes, please!

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Fancy Stulle No. 5: Nussbrot mir Gorgonzola und Birnen-Ingwer-Chutney (für 2 Stullen)

  • 4 Scheiben Nussbrot
  • 75 g Gorgonzola
  • 1 Birne (Abate Fetel)
  • 1 Schalotte
  • 3 cm Ingwer
  • 50 ml Weißwein
  • 1 TL Honig
  • Salz
  • Pfeffer
  • Erdnussöl

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Den Ingwer schälen und fein reiben. Die Schalotte schälen und fein hacken. Die Birne vierteln, schälen und entkernen. In einem kleinen Topf 1 EL Erdnussöl erhitzen und die Schalotte anbraten. Ingwer, Birne und Honig dazugeben und für 2 Minuten mitbraten. Mit dem Weißwein ablöschen, 5 Minuten köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gorgonzola auf zwei Brotscheiben verteilen und Birnen-Ingwer-Chutney darauf verteilen. Die anderen zwei Brotscheiben auf das Chutney geben und leicht andrücken. In einer Pfanne Erdnussöl erhitzen und Stullen von beiden Seiten bei mittlerer Temperatur goldbraun anbraten.

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Einer der Vorteile des erwachsen seins ist ja, dass man selber entscheiden darf, was man isst – immer wenn ich Erwachsene sehe, die ihre Stullen aus der Tasche ziehen denke ich      „Hey, ihr seid schon groß, ihr müsst das nicht essen.“ – auch wenn meine Kindheitspläne sich nur von Schokolade und Lasagne zu ernähren auch nicht wirklich aufgegangen sind.

Musikalisch wird es heute etwas melancholisch – passend zum Herbstblues möchte ich euch Justin Peter Kinkel-Schuster vorstellen – ja der Name geht nicht gerade leicht über die Lippen – aber das Album hört sich umso leichter rauf und runter.

Cook’n’roll,

Schani

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