Crème brûlée mit Rhabarber und Tonkabohne

Manchmal muss man einfach nur alles was man liebt in ein Schälchen werfen und karamellisieren für das perfekte Dessert für laue Frühlingsabende. Karamell ist für Süßes ja eh das was Käse für Herzhaftes ist – macht einfach alles besser. Wenn dann aber noch süß-saurer Rhabarber und eine sahnige Tonka-Creme dazukommen bleiben wohl kaum Wünsche offen.

Im Herbst hab ich euch ja schon eine Variante der Crème brûlée mit Maronen präsentiert und jetzt gibt es die Frühlingsvariante. Vielleicht vergreife ich mich im Sommer ja wieder an dem Klassiker…

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Crème brûlée mit Rhabarber und Tonkabohne (für 6-8 Portionen)

  • 5 Eigelb
  • 400 ml Sahne
  • 150 ml Milch
  • Schale einer Orange
  • 1/2 Tonkabohne
  • 75 g Zucker
  • 3 dünne Stangen Rhabarber
  • Zucker zum Karamellisieren
  • 6-8 Crème brûlée Formen oder Weckgläser

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Den Ofen auf 150 °C vorheizen. Eigelb, Sahne und Milch mit dem Schneebesen miteinander verrühren. Die Tonkabohne und die Orangenschale fein reiben und mit dem Zucker unterrühren.

Den Rhabarber waschen, die Enden abschneiden und den Rest in ca. 1 cm breite Stücke schneiden. Die Rhabarberstückchen in den Crème brûlée-Formen verteilen und mit der Creme auffüllen.

Die Formen auf ein Backblech setzen und dieses mit heißem Wasser (mit dem Wasserkocher) auffüllen bis der Füllstand ca. 2/3 der Höhe der Förmchen entspricht. Das Blech mit den Formen in den Ofen stellen und die Creme für 45 Minuten stocken lassen.

Wenn sie aus dem Ofen kommt, mag sie euch dann noch etwas weich vorkommen, zieht dann beim Abkühlen aber noch an. Für mindestens 3 Stunden im Kühlschrank abkühlen lassen und dann mit einem großzügigen Esslöffel Zucker gleichmäßig bestreuen. Den Zucker mit einem Küchenbrenner karamellisieren – viel Spaß beim Kruste knacken!

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Diese kleine Leckerei hat den krönenden Abschluss zu meinem Geburtstags-Barbecue geboten und war für mich die Kirsche auf dem Eisbecher eines rundum schönen Tages. Die Creme eignet sich toll als krönender Abschluss beim Grillen, weil sie sich, wenn sie erst einmal gestockt und abgekühlt ist, sehr gut transportieren lässt – z.B. auch in kleinen Weckgläschen. Das Brennen bei Tisch darf dann auch gern zum kleinen Spektakel werden.

Heute habe ich den musikalischen Dessertwein unter den Neuerscheinungen für euch im Angebot: das neue Album von „Islands“. Es ist schon das zweite Album in diesem Jahr aber immer noch gespickt mit tollen, vielfältigen Songs. Als Probierhäppchen möchte ich euch den Song „Fiction“ vorstellen:

Bake´n´Roll,

Schani

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