10-Minuten-Pfifferlingssalat mit Gnocchi und Spinat

So richtig mag man bei den 27 Grad von gestern ja nicht glauben, dass schon Herbst ist. Wenn man sich aber so im Supermarkt umschaut dann sieht man, dass sich die Regale langsam mit Kürbissen, Pflaumen und Pilzen füllen. Da ich mit diesen kleinen Freunden schon so einiges geplant hab, kann ich mich langsam damit abfinden, dass die lauschigen Abende auf dem Balkon wohl so langsam vorbei sind. Dafür dann halt Kürbissuppe und Kuscheldecke – hat auch was für sich.

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Den herbstlichen Anfang machen heute Pfifferlinge. Zu denen hatte ich bisher immer eine gewissen Hass-Liebe. Lecker sind sie auf jeden Fall aber das Putzen ist doch jedes Mal eine lästige Tortur. Deswegen habe ich diesmal, wenn auch skeptisch, Tiefkühlpilze ausprobiert. Entgegen meinen Erwartungen waren sie gar nicht labberig. Ich habe, ehrlich gesagt, gar keinen Unterschied zu frischen Pilzen geschmeckt.

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Pfifferlingssalat mit Gnocchi und Spinat (2-3 Personen)

  • 100 g Spinat
  • 3 Stangen Frühlingszwiebeln
  • 75 g Speck (gewürfelt)
  • Olivenöl zum Anbraten
  • 400 g Gnocchi
  • 300 g Pfifferlinge (tiefgekühlt)
  • Balsamicoessig
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 50 g Parmesan
  • Pfeffer, Salz, Muskatnuss

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Den Spinat waschen und abtropfen lassen. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Den Speck in einer Pfanne in Olivenöl anbraten. Die Frühlingszwiebeln und die Gnocchi hinzufügen und ebenfalls anbraten (hier müsst ihr vielleicht nochmal etwas Öl hinzugeben damit die Gnocchi nicht festbacken). Die Pilze hinzugeben und 3 Minuten köcheln lassen. Mit dem Essig ablöschen (je nach Geschmack).

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Den Parmesan reiben und wenn die Gnocchi und Pilze lauwarm sind mit dem Spinat und der Petersilie hinzufügen.

Zubereitungszeit: 10 Minuten

Ich bin ja ein bisschen stolz auf mich, dass ich euch diese Woche ein Rezept präsentieren kann, dass ich tatsächlich in 10 Minuten zubereiten konnte. Jetzt habt ihr wirklich keine Ausreden mehr. Ran an die Töpfe, denn dieses Gericht ist schneller fertig als eine Tiefkühlpizza!

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Ich glaube, dass der Herbst die am wenigsten besungenste Jahreszeit von allen ist. Den Frühling verbindet man mit Neuanfang, alles ist grün und fängt an zu blühen. Der Sommer ist ohnehin die hübsche Cheerleaderin unter  den Jahreszeiten und dem Winter werden ja allein schon wegen Weihnachten haufenweise Songs gewidmet. Da guckt der Herbst blöd aus der Wäsche und weiß nicht so recht ob bunte Blätter und Helloween da ausreichen um mitzuhalten. Deswegen gibt es heute keinen Herbstsong sondern nochmal was für den Spät-Spätsommer vom brandneuen Album von „Langhorne Slim“:

Cook´n´Roll,

Schani

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